Einmal Fernweh und zurück

Alle Jahre wieder, da kommt das Gefühl,

das ich außer Arbeit mal was anderes sehen will.

Dann packe ich den Koffer und buch den nächste Flug,

oder fahr zum Bahnhof und nehm den nächsten Zug.

Mit großer Erwartung steige ich ein und denk,

an die tollen Momente die der Urlaub mir schenkt.

Endlich komm ich an und fluch,

denn das Hotel ist überbucht.

Und hab ich endlich mein Zimmer dann,

schau ich mir die Nachbarn genauer an.

Sind sind zwar höflich doch irgendwie,

saufen, rülpsen und singen sie!

Und auch die Flucht an den Strand,

verläuft so ganz und gar im Sand.

Überall Touristen – fast nackt und tiefrot.

Ich leg mich hin und stell mich tot.

Wo find ich nur Ruhe, wie komm ich hier raus?

Ich leih mir ein Fahrrad, fahr immer grad aus.

Nach 3 Kilometern passiert es dann,

mich haut`s fast auf den Vordermann.

Die Kette ist unten, die Schaltung kaputt,

das ganze Fahrrad ist reif für den Schutt!

Voller Wut ruf ich beim Vermieter an,

der plötzlich „Nix verstehen“ kann.

Mit dem Rad an der Hand lauf ich zurück,

auch dieser Ausflug bringt mir kein Glück!

Nach zwei Wochen Urlaub denke ich daran,

wie schön es doch zu Hause sein kann.

Und natürlich erzähl ich jeden, der Urlaub war toll,

erholsam, entspannend und einfach wundervoll!

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